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Reisebausteine in Iguacu – oder auch Foz do Iguacu, wie man in Brasilien sagt. “Iguazu” kommt aus dem indianischen und steht für “großes Wasser”, “foz” bedeutet “Wasserfälle”. Groß ist für die Wasserfälle sogar noch völlig unzureichend, gigantisch trift es viel eher. Sind sie doch breiter als die Viktoria-Fälle und höher als die Niagara-Fälle.
Je nach Wassermenge im Fluß, stürzen in der Regenzeit schonmal 13.000 Kubikmeter Wasser je Sekunde donnernd und mit viel Gischt in die Tiefe, aufgeteilt in bis zu 300 verschiedene “kleinere” Wasserfälle.
Eingebettet in einen über 2000 Quadratkilometer großen Nationalpark, den Parque National de Iguaçu”, der seit über 20 Jahren zum Unesco Welterbe zählt, liegen die Wasserfälle direkt auf der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien.
Während man auf der brasilianischen Seite ein gigantisches Panorama über die vielen verschiedenen Fälle auf der argebntinischen Seite hat und beispielsweise mit einem Motorbot unter die Fälle fahren oder mit einem Hubschrauber drüber fliegen kann, so kann man auf der argentinischen Seite auf unzähligen Stegen, Pfaden und Brücken nahezu durch die Wasserfälle hindurchgehen oder auch unmittelbar an den “Teufelsrachen” herantreten.
So unterschiedlich beide Seiten sind, zwei Dinge haben Sie gemeinsam: ein einzigartiges Panorama und das permanende donnern der Wassermassen.

